Starke Menstruationsblutungen
Kosten der Behandlung
Die Behandlung mit NovaSure im Krankenhaus wird von den gesetzlichen Krankenversicherungen erstattet, sofern eine stationäre Aufnahme der Patientin notwendig ist (siehe Krankenhäuser Arztsuche).
Die Endometriumablation mit NovaSure ist eine operative Leistung, die vorwiegend im Rahmen eines zweitägigen stationären Aufenthaltes im Krankenhaus erbracht wird. In bestimmten gynäkologischen Zentren wird sie vereinzelt auch tagesstationär erbracht. Diese tagesstationäre Endometriumablation mit NovaSure ist jedoch bisher noch keine Regelleistung der gesetzlichen Krankenversicherungen. In jedem Fall sollte bei der Krankenkasse ein Antrag auf Kostenübernahme gestellt werden. In vielen Fällen waren Krankenkassen bisher bereit, die Kosten im Einzelfall zu übernehmen.
Einige Anwender dieser modernen Behandlungsmethode haben für die NovaSure-Operation Vereinbarungen mit einzelnen gesetzlichen Krankenversicherungen abgeschlossen. Fragen Sie Ihre Krankenkasse, ob eine solche Vereinbarung schon mit einem NovaSure-Anwender in Ihrer Region (siehe Arztsuche) besteht.
So erstatten im Rahmen von lokalen Vereinbarungen verschiedene Krankenkassen eine NovaSure-Ablation bei Herrn Dr. Söder in Mainz und bei Dres Kettmann/Schulz in Halle.
Für die Fälle, in denen Ihre aktuelle gesetzliche Kasse eine Erstattung ablehnt, besteht für Sie die Möglichkeit, mit dem behandelnden Arzt über die NovaSure Therapie als Selbstzahlerleistung zu sprechen.
Für privat Versicherte übernehmen die meisten privaten Krankenversicherungen die gesamten Kosten.
Für weitere Informationen über die Kostenerstattung kontaktieren Sie bitte Ihre Krankenversicherung.
Wirtschaftlichkeit der Endometriumablation mit NovaSure
Basierend auf einem Kostenmodell lässt sich bezüglich der Behandlung von dysfunktionellen uterinen Blutungen feststellen, dass die Endometriumablation die im Vergleich zur Hysterektomie wesentlich kostengünstigere Behandlungsoption darstellt.
Im Vergleich zur Hysterektomie und den verschiedenen hysteroskopischen EA-Methoden der ersten Generation erweist sich die Therapie mit Nova-Sure als kosteneffektive Behandlungsoption.
Aus diesem Grund gehört NovaSure auch in Ländern wie USA, England, Frankreich, Holland, Schweiz längst zur Regelleistung der gesetzlichen Krankenkassen.
Zulassung
Im Jahr 2001 erhielt die NovaSure Goldnetzelektrode die Zulassung der amerikanischen Zulassungsbehörde FDA (Food and Drug Administration). Im Jahr 2001 erfolgte mit der CE-Kennzeichnung auch die europäische Zulassung.