Die zytologische Diagnostik zur Erkennung von Vorstufen des Zervixkarzinoms ist die bisher erfolgreichste Krebsvorsorgeuntersuchung. Offenbar bestehen jedoch inhärente Grenzen der Methode, die mit der konventionellen Zytologie nicht überwunden werden können. Abnahme und Präparationsfehler sind die Hauptursache dieser Probleme.
Bei dem konventionellen Pap Abstrich werden bis zu 80% der Zellen verworfen, und diejenigen, die auf den Objektträger ausgestrichen werden, oft nur ungenügend fixiert. Beim ThinPrep® Pap Test werden alle abgenommenen Zellen in eine ptentierte Flüssigkeit suspendiert und damit konserviert. Die Zellen dieser Probe werden im Labor mit dem ThinPrep® 2000 Prozessor und seiner patentierten Filtrationstechnik gereinigt und randomisiert. Nach der Zellübertragung auf einen speziellen ThinPrep® Objektträger erhält man eine gleichmäßige dünne Zellschicht, die eine repräsentative Zellpopulation aus der Patientenprobe darstellt.
Bei dem ThinPrep® Pap Test werden partiell Blut, Schleim und Detritus entfernt, ohne dass hierbei Begleitflora und tumorassoziierter "Hintergrund" verloren geht. Hierdurch hat man eine optimale Möglichkeit, pathologische Veränderungen noch früher zu erkennen.
Die Dünnschichtzytologie ist die erste entscheidende technische Verbesserung der konventionellen Zytologie. Der ThinPrep® Pap Test erhielt 1996 als erstes, und bisher einziges Verfahren die Zulassung der amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA mit dem Prädikat "signifikant effektiver als der konventionelle Pap-Test".
Als weiteren entscheidenden Vorteil des ThinPrep® Pap Tests ist die Möglichkeit der parallelen und Reflextestung auf HPV , Chlamydia trachomatis, Neisseria gonorrhoeae und andere molekulare Marker.
In den USA werden inzwischen über 80% aller Abstriche mit Dünnschichtverfahren (überwiegend ThinPrep® ) beurteilt. In England und Schottland wurde der ThinPrep® Pap Test nach einer umfangreichen Evaluierung als Standard der öffentlichen Gesundheitssysteme eingeführt.
Im Zeitalter der HPV-Impfung werden langfristig neue Anforderungen an das Gebärmutterhalskrebs - Screening gestellt.
Aufgrund der erwarteten abfallenden Inzidenz des Zervixkarzinoms sind neue Screeningmodelle für die Zukunft gefragt.
Diese Screeningmodelle müssen eine verbesserte Spezifität und Sensitivität nachweisen ohne die Kosten für das Gebärmutterhalskrebsscreening unbezahlbar zu machen.
Das ThinPrep® Imaging System mit der Computerassistenz beim Vorscreenen der Objelktträger ist nach heutiger Datenlage DAS Screeningsystem von Heute und in Zukunft.
Mit der enormen Leistungssteigerung in der Computertechnologie sind mittlerweile auch die komplexen Abstrichbilder der Genitalzytologie bildanalytischen Routineverfahren zugänglich geworden. Das ThinPrep® Imaging System hat eine FDA Zulassung zur Analyse von ThinPrep® Abstrichen mittels einer modifizierten Kernfärbung erhalten. Es werden hierbei nur die auffälligsten Gesichtsfelder zur Durchmusterung für die Zytologieassistentinnen präsentiert.
Das ThinPrep® Imaging System kombiniert somit auf ideale Weise die Stärken des Computers mit denen des menschlichen Auges.
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